Jorinde Voigt – Universal Turn

Vom 31. August bis 3. November 2019

Die Werke der Berliner Künstlerin Jorinde Voigt gehören zu den aufregendsten Zeichnungen, die aktuell auf Papier geschaffen werden. Sie bearbeitet riesige Formate mit Bleistift, Tinte, Tusche, Pastell oder Ölkreide. Seit einigen Jahren gehören auch Blattgold und Blattkupfer dazu. Die Kombination von Schrift, linearen Strukturen und malerischen dreidimensional wirkenden Formen ergibt ein sinnliches Zusammenspiel.

Hinter jeder der meist mehrteiligen Arbeiten steht ein System – es sind Notationen und Diagramme, mit denen die Künstlerin gesellschaftliche, naturwissenschaftliche, philosophische oder auch musikalische Phänomene aufzeichnet. Dabei geht sie höchst subjektiv vor und überführt ihre Beobachtungen – wie etwa Vogelfluglinien oder Wegstrecken – in ihre eigene Formensprache. Auch Werke anderer Künstler, Autorinnen und Komponisten bilden die Grundlage für Voigts komplexe Auf-Zeichnungen, in denen die Elemente nie stillstehen und von vielen Seiten gleichzeitig beleuchtet werden.

Das Horst-Janssen-Museum zeigt Werkserien aus den letzten zehn Jahren und die aktuelle Arbeit „Immersive Integral Universal Splash“.

Die Ausstellung wird gefördert von der EWE Stiftung und der Oldenburgischen Landesbank (OLB).

Eröffnung: Samstag, 31. August, 18 Uhr