Machen Sie mit!

#JanssenBeiMirZuhause

Haben Sie einen Janssen zu Hause? Einen echten Horst Janssen? Ein Poster von einem Janssen-Werk oder ein Janssen-Ausstellungsplakat? Zeigen Sie es uns! Senden Sie uns Fotos von Ihren Janssen-Werken und schreiben Sie uns, wo hängt Janssen bei Ihnen zu Hause? Wieso hängt er gerade dort und warum gerade dieses Werk oder Plakat?

Wir möchten Ihre Fotos gerne auf dieser Website veröffentlichen. Senden Sie uns Ihre Bilder an info(at)horst-janssen-museum.de. Sie können aber auch auf unserer Facebookseite » oder auf Instagram unter dem Hashtag #JanssenBeiMirZuhause mitmachen.

Hier ist eine Auswahl Ihrer Beiträge:

Brigitte Römstedt:
Die Original-Grafik habe ich vor mehr als 30 Jahren im Kunsthaus Lübeck gekauft und seitdem täglich vor Augen. Mich bezaubert das zutiefst Menschliche an diesem Bild. Horst Janssen hat mit wenigen Strichen den – oftmals vergeblichen – Kampf gegen die eigenen Schwächen zu Papier gebracht. Entwaffnend ehrlich und dadurch für mich sehr anrührend. Dieses Bild zeigt eindrücklich, dass wir nach außen kein makelloses Bild von uns selbst zeichnen müssen. Vielmehr gehört Größe dazu, sich die eigenen Schwächen einzugestehen, Misserfolge und Fehler zuzugeben. Nur so  können wir innerlich wachsen und uns stetig weiterentwickeln.

Cees Elzinga (aus den Niederlanden):
Bei mir im Wohnzimmer hängt die Radierung “Toter Vogel” (34 x 49 cm, 4/30, 1980). Ich hatte damals kein Geld und habe dann erst meine alte Uhr verkauft, damit ich die Radierung kaufen konnte. Sie hängt an dieser Stelle, weil ich sie von meinem Stuhl aus immer beobachten kann – es ist mein Lieblingsbild (von denen, die wir haben; leider findet meine Frau es furchtbar, deswegen hängt es auch über ihrem Stuhl).
Meinem Zeichentisch gegenüber hängt an der Wand noch eine Art Kopie von einem Selbstbildnis mit Text, zusammen mit drei Postkarten, die ich bei Ihnen im Museum in Oldenburg gekauft habe. Die schauen mich an, jeden Tag, and sagen “du wirst nie in unsere Nähe kommen, aber du brauchst dich dafür nicht zu schämen”.

Stephanie Franke:
Leider habe ich keinen echten Horst Janssen hängen, dafür aber eine kleine Collage, die ich mir in den letzten Wochen immer wieder gern anschaue. Ich bin sehr froh, dass ich mich Ende Januar (und somit rechtzeitig vor der Coronageschichte) zu dieser kleinen Reise nach Oldenburg und Emden auf den Spuren Horst Janssens aufgerafft habe, auch meine Tochter (11 Jahre) war von der Ausstellung in Oldenburg und von der Leporello-Aktion zum "Selbstkreativwerden" begeistert.

Ulrich Würdemann:
Die 'Schriftsteller-Portraits' von Horst Janssen (entstanden für den Hamburger Buchhändler Hermann Laatzen) hängen bei uns zusammen im Treppenhaus.
Mein Mann hatte als Mitschüler und Jugend- (und hat immer noch als) Freund Nico Grunwaldt, den Sohn des Grafikers Herbert Grunwaldt (1928 - 2014), der mit Janssen befreundet und mit ihm auf der Landeskunstschule am Lerchenfeld in Hamburg war. Weswegen bei uns  auch einige Grunwaldts in direkter Nachbarschaft zu den Janssens hängen ...

Jan Frerichs:
Als ich vor 10 Jahren nach Oldenburg gekommen bin, hab ich dieses Austellungsplakat in einem alten Schrank gefunden und aufgehangen, weil ich das “Paprikaherz” und das devote Halsband spannend fand. Ich hatte absolut keine Ahnung von Horst Janssen und hab mich daraufhin mit ihm beschäftigt. Das Plakat war sozusagen mein Eintritt in die Oldenburger Museums- und Kulturszene, deshalb nimmt es auch einen großen Platz in der Collage rund um Kulturschnack, Museums- und Theaterpostkarten ein.

Anonym:
Das Selbstporträt ist ein Original / eine Bleistift- und Buntstiftzeichnung. Das Plakat Birkenwald ist handsigniert und war das Plakat einer Janssen-Ausstellung in Oldenburg in den 90er Jahren im Kunstverein, im Todesjahr/Todesmonat von Horst Janssen. Beide Bilder sind gerahmt und hängen im Treppenaufgang zu unseren Schlafräumen in Augenhöhe.

Sabine Siebel:
Dieses Selbstporträt von Horst Janssen hängt seit einigen Jahren bei uns im Wohnzimmer. Meine Eltern schenkten mir diese Radierung zum Geburtstag. Ich schaue es sehr gerne an und erinnere mich an den Spaß, den wir hatten, als wir das Bild auspackten und gemeinsam aufhängten. Damals hatte ich gerade mit der wissenschaftlichen Arbeit am Horst-Janssen-Museum begonnen.

Lemya Demirkapi:
Das Plakat von Kosmos Janssen: wie er schreibt_ hängt neben meinem Schreibtisch als Inspiration, und zwar seitdem ich Teil des Ausstellungsteams sein durfte! Da diese Ausstellung meine Erste war, bin ich sehr stolz auf sie und das tolle Plakat. Ich möchte also, dass es jede*r sieht, der oder die zu Besuch kommt.

M. Diestelhorst:
Ich liebe Mozart und habe in den letzten 30 Jahren das große Glück gehabt, dreimal die Radierung aus 1972/74 signiert/datiert (Auflage n = 40) zu finden. Sie hängen im Office (Geschenk vom Vater) und Zuhause. Dazu gab es eine kleine Landschaft von 1973.  Große Freude.