Ausstellungsvorschau

Tim Bruening – Comeback

9. September bis 3. Oktober 2021

Das Horst-Janssen-Museum ist Fan des Filmfests und zeigt im September 2021, rund um das Filmfest, ausgewählte Fotografien von Tim Bruening. Der Fotograf wurde 1983 in Hannover geboren, ist in Oldenburg aufgewachsen und lebt heute zwischen Hamburg, Berlin und Paris. Die Fotografien von Tim Bruening werden nicht nur in Galerien ausgestellt, sie sind auch auf Billboards, in internationalen Magazinen, Künstlerbüchern oder Plattencovern diverser Bands und Musiker abgedruckt. Er arbeitete unter anderen für das Zeit Magazin, den Spiegel oder das Vice Magazine.

In den letzten Jahren ist er den Gästen des Oldenburger Filmfests auf seine unnachahmliche Art fotografisch nahe gekommen. Diese und andere seiner schönsten Aufnahmen aus den letzten Jahren zeigen wir im Horst-Janssen-Museum. Das „Comeback“ führt Tim Bruening wieder nach Oldenburg, wo alles begann …

Janssen ANIMIERT

Bewegte Bilder von Matthias Beckmann, Aline Helmcke, Petra Lottje, Bettina Munk und Norbert Trummer

15. Oktober 2021 bis Anfang Januar 2022

Das Horst-Janssen-Museum hat fünf Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und Österreich eingeladen, sich in digitaler Form mit Horst Janssen und seiner Kunst auseinanderzusetzen. Matthias Beckmann, Alina Helmcke, Bettina Munk, Petra Lottje und Norbert Trummer sind Zeichnerinnen und Zeichner der nächsten Generationen. Fasziniert von Janssens Vielseitigkeit oder kritisch gegenüber seiner ausufernden Produktion, sind sie beeindruckt von einem Künstler, der kompromisslos mit und von der Zeichnung lebte.

Die Ausstellung "Horst Janssen ANIMIERT" bringt diese kritische Wertschätzung zum Ausdruck. Im zentralen Medium des 21. Jahrhunderts, dem bewegten Bild, werden Facetten von Janssens künstlerischem Werk beleuchtet, zitiert, und spielerisch eingesetzt. Vielleicht hätte Horst Janssen als Zeitgenosse heute sein Werk um das Medium der digitalen Animation erweitert; diese Ausstellung würde ihn gewiss auf den Geschmack bringen.

Nanne Meyer – Unerforschtes Gebiet

Mitte Januar bis April 2022

Mit Nanne Meyer (* 1953 Hamburg) hat das Horst-Janssen-Museum eine Zeichnerin eingeladen, die sich schon vor vielen Jahren für dieses Medium entschieden hat. Das Medium Zeichnung schränkt sie nicht ein, sondern inspiriert sie – im Gegenteil – zu immer neuen „Weltanschauungen“. Ihre neuesten Arbeiten kreisen um nichts Geringeres als das Universum. In den zum Teil riesigen Formaten und sehr freien Kompositionen geht es um die Frage: Wo bin ich (in der Welt) verortet? Mit Titeln wie „Universum“, „Meteoriten“, „Ränder der Welt“, „Freier Fall“, „Sternenzelt“ und „Quantenschaum“ zeigt die Künstlerin unterschiedlichste Werkgruppen, die eine Ästhetik des Staunens und der Ungewissheit beschwören.

Nanne Meyer zeichnet mit Blei- und Farbstift, Wachs- und Ölkreide, Kugelschreiber, Acryl und Tinte, Pastell, Gouache und Dispersionsfarbe und zeigt, wozu die Zeichnung fähig ist. Die Werke stammen überwiegend aus dem aktuellen und dem vergangenen Jahr und werden auf zwei Etagen des Hauses gezeigt.

oeins-Fernsehbeitrag über das Ausstellungsprogramm 2021

(Mit Untertiteln)