Hund, Katze, Maus

Tierdarstellungen von Horst Janssen aus der Sammlung

Das Horst-Janssen-Museum zeigt die Ausstellung „Hund, Katze, Maus. Tierdarstellungen von Horst Janssen aus der Sammlung“. Zeit seines Lebens hat Janssen das Betrachten und Zeichnen von Tieren fasziniert. Während seiner gesamten Schaffenszeit von den 1950er Jahren bis zu seinem Tod 1995 hat der Künstler vielfältige Geschöpfe – große und kleine, tote und lebendige, reale und phantasierte – zum Thema seiner Kunst gemacht. Er nutzt dazu das gesamte Spektrum seiner zeichnerischen und druckgrafischen Techniken und zeigt einen ganzen Zoo in seinen Holzschnitten, Radierungen, Lithographien, Aquarellen, Feder- oder auch Farbstiftzeichnungen.

„Es ist die genaue Beobachtung der Natur, die Janssens Darstellungen von Hunden und Affen, von Katzen und Nashörnern zu beeindruckenden Tierporträts macht“, so Sabine Siebel, Kuratorin der Ausstellung. Nicht selten seien die Tiere Sinnbild für Charaktere oder für Empfindungen. Häufig porträtiert Janssen sich auch selbst in Gestalt verschiedenartiger Tiere.

„Eine großzügige Dauerleihgabe von Kerstin Schlüter, der ehemaligen Nachbarin und langjährigen Freundin Horst Janssens, bereichert die Ausstellung in hervorragender Weise“, betont Dr. Jutta Moster-Hoos, Leiterin des Horst-Janssen-Museums. Erst seit wenigen Wochen liegen diese Werke als Bestände im Horst-Janssen-Museum vor. Darstellungen von Tieren – insbesondere von Katzen – bilden einen zentralen Schwerpunkt in Schlüters Konvolut und bereichern das thematische Spektrum der Ausstellung ideal.

Die knapp 100 Exponate, unter denen sich nicht nur grafische Arbeiten, sondern auch einige von Janssens Stofftieren und sogar eine tote Krähe befinden, werden vom 23. Juni bis 18. November in der zweiten Ausstellungsebene des Horst-Janssen-Museums präsentiert.