Zeichenkunst bis heute

Kurzporträt: Horst Janssen

Horst Janssen wurde am 14. November 1929 als uneheliches Kind in Wandsbek bei Hamburg geboren und wuchs in Oldenburg bei seinen Großeltern auf. Seine große Begabung als Zeichner offenbarte sich schon während seiner Schulzeit. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs und dem Tod von Mutter und Großeltern nahm seine Tante den 15-jährigen Janssen zu sich nach Hamburg. Sie unterstützte seine Ausbildung an der Landeskunstschule, wo er bei Alfred Mahlau zum Meisterschüler wurde.

Eine erfolgreiche künstlerische Laufbahn begann, die dem Künstler mit seinen Zeichnungen und seinem druckgrafischen Werk Weltruhm einbringen sollte. Seine Ausstellungen wurden in New York, Chicago, Los Angeles, Tokio, Taipeh, Moskau, Venedig, Rom, Oslo, Paris, Hamburg, Dresden, Oldenburg und vielen anderen Städten gezeigt.

Janssens Biografie, die ab seiner Geburt von Trennung und Verlust geprägt war, führte zu Alkoholmissbrauch und zwischenmenschlichen Krisen, in denen durchaus auch Gewalt eine Rolle spielte.

In späteren Lebensabschnitten hat sich Janssen zunehmend an seine glückliche Kindheit in Oldenburg erinnert. 1992 erhielt er die Ehrenbürgerwürde der Stadt Oldenburg. Horst Janssen starb am 31. August 1995 und wurde auf eigenen Wunsch auf dem Oldenburger St. Gertruden Kirchhof beigesetzt.

Der Künstler Horst Janssen

Museumsleiterin Dr. Jutta Moster-Hoos gibt einen kurzen Überblick über Janssens Werk