Zeichenkunst bis heute

Das war einmal: Rückblick

Queerer Salon am 12. November 2024 zur Ausstellung „My House is on Fire. David Lynch | Horst Janssen“

Der erste Queere Salon im Horst-Janssen-Museum begann mit einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung. Bei einem Aperitif bot sich die Gelegenheit, erste Eindrücke zu sammeln und ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss wurde der Abend im Polyester Club fortgesetzt, wo ausgewählte Werke gemeinsam betrachtet und diskutiert wurden: Wie lassen sich queerfeministische Sichtweisen auf die Bilder eröffnen? Welche Perspektiven werden dadurch sichtbar? 

Der Queere Salon zeigte, wie vielschichtig Wahrnehmung ist und wie sehr sie sich im gemeinsamen Gespräch erweitert. Zugleich setzte er einen Ausgangspunkt für weitere Formate und ließ eine Frage bewusst offen: Was siehst du?

Queerer Salon am 31. Januar 2026 zur Ausstellung „Christoph Niemann. Randnotizen“

Der zweite Queere Salon widmete sich der eigenen Wahrnehmung und Körperlichkeit. Unter der Anleitung von Emily Pogson, Illustrator:in aus Hamburg, näherten sich die Teilnehmenden spielerisch Fragen rund um Körper und Queerness: Welche Farbe hat ein Kuss? Was würde ein Ohr einem Knie erzählen? 

Inspiriert von Christoph Niemanns erzählerischem Ansatz wurde im Workshop collagiert, gezeichnet, geschnitten, geschrieben und geklebt. Dabei entstanden kleine, selbstgestaltete Hefte, sogenannte Zines, die individuelle Perspektiven sichtbar machten.